Dromo unterstützt seit 2010 das Autodromo Internazionale del Mugello bei Studien zur Sicherheit und Modernisierung der Rennstrecke. Die Arbeit basiert auf Fakten: Daten zu Streckegeometrie, Fahrzeugverläufen und Unfallstatistiken werden genutzt, um zu verstehen, wo Änderungen das Risiko reduzieren können, ohne die Identität der Strecke – insbesondere ihre Höhe, Geschwindigkeit und den engen Sichtkegel – zu beeinträchtigen.
LAND:
Italien
PROJEKTLEITUNG:
Jarno Zaffelli
PROJEKTTEAM:
Alberto Marzi (Technical director),
Frankreichsco Grana (Leiter Streckenplanung),
Federico Vennarucci (Leiter Ingenieurplanung),
COSULTING:
Planung, Bau und Sicherheit
JAHR:
SINCE 2011
Projektplanung im Detail
Risikoanalyse auf Basis realer Trajektorien
Für die Motorrad-Sicherheitsänderungen, die für die 2015 Saison gemeldet wurden, nutzte Dromo eine Risikobewertungssoftware in Kombination mit den Unfallinformationen des Vorjahres, um Interventionen zu identifizieren. Das resultierende Programm beinhaltete zusätzliche Arbeiten an Auslaufzonen und Asphalträndern. Dieser Ansatz priorisiert die Standorte und Mechanismen von Risiken gegenüber der Anwendung eines einheitlichen Detaillierungsgrads auf jeder Kurve.
Bewahrung des charakteristischen Aussehens einer alten Rennstrecke
Die Herausforderung von Mugello besteht darin, den Schutz zu verbessern, ohne die Fahrer- und Rennfahrer wertschätzende Erfahrung zu beeinträchtigen. Tiefe der Auslaufzone, Position der Barrieren, Fahrbahnrand, Sichtbarkeit und Zugangswege müssen sowohl der Topographie als auch den Kategorien des Veranstaltungsortes entsprechen. Eine Änderung, die für eine bestimmte Trajektorie oder Fahrzeugart geeignet ist, kann für eine andere nicht ausreichend sein.
Langfristige technische Unterstützung
Die kontinuierliche Unterstützung der Rennstrecke schafft eine messbare Grundlage für spätere Entscheidungen. Umfassende Messungen, Simulationen, Homologationsanforderungen und betriebliches Feedback können im Laufe der Zeit verglichen werden, wodurch Upgrades gezielt und schrittweise entlang des Rennkalenders um die Rennstrecke herum geplant und durchgeführt werden können, anstatt sie als isolierte Bauprojekte zu behandeln.

















